025 – Der Dachs und der Schrott

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Der Dachs ist gern frech und vorlaut und kann eine schreckliche Nervensäge sein. Aber muss das gleich so schlimme Folgen haben?

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Mimi erzählt

„Das ist ganz gemein. Gemein, mich hier sterben zu lassen. Ganz gemein.“ Immer wieder von vorn, es klang wie eine hängen gebliebene Schallplatte, nur unterbrochen von Stöhnen, Wimmern, Schniefen.

Paula und ich sahen uns an, sie nickte und wir schlichen zu dem Gebüsch, aus dem die Laute drangen. In einer kleinen Mulde, gut versteckt lag Sibo, ein junger Dachs, dessen hinteres Bein verletzt war.

„Sibo, was machst du denn hier.“ begrüßte ihn Paula. „Was ist passiert? Dein Bein muss unbedingt behandelt werden. Ich hole Professor Dreikant.“

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024 – Geburtstagsfeier mit Folgen

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Die orangefarbene Kugel erlebt einen endlosen Albtraum. Nur was hat das mit ihrem Geburtstag zu tun?

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Rabe erzählt

Die orangefarbene Kugel strotzte nur so vor Selbstvertrauen. Und so jagte sie einen steilen Waldweg bergab ohne rechts und links zu sehen. Sollten andere doch beiseite gehen, wenn sie von ihr nicht überrollt werden wollten. Tiere sprangen erschrocken zur Seite. Selbst Schnecken schienen auf einmal Siebenmeilenstiefel anzuhaben, so schnell verschwanden sie. Eine bemerkte die Gefahr zu spät und wurde einfach platt gewalzt. Weiterlesen

023 – Maximilian Schneetier

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Schneetiere? Du hast noch nie eines gesehen? Lass Dir von Philip erzählen, was es damit auf sich hat. Gwendolin und er haben jedenfalls eines erlebnisreichen Nachmittag mit Maximilian Schneetier verbracht.

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Philip Pinguin erzählt

Ich habe völlig vergessen zu erzählen wie wir Maximilian kennengelernt haben. Das muss ich jetzt unbedingt nachholen.

Es war an einem wunderschönen Wintertag. Die Sonne schien, es war fast windstill und es lag noch richtig viel Schnee. Gwendolin und ich beschlossen, einen Schneemann zu bauen. Genauer gesagt uns schwebte eine ganze Familie vor, die wir um einen Baum herum aufstellen wollten. Im Garten hatten wir viel Platz. Wir rollten große Kugeln. Das ging ganz schnell und einfach. Aber dann: wir mühten uns ab, die Kugeln aufeinander zu stapeln. Es war zum Verzweifeln, wir hatten nicht genug Kraft. Kaum hatten wir eine Kugel halb hoch gewuchtet, fiel sie wieder herunter, zerbrach in Tausend Stücke und wir konnten wieder von vorn anfangen.

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022 – Der Giftzwerg

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Das Zwergenreich ist in heller Aufregung. Der Giftzwerg ist plötzlich wieder aufgetaucht. Er hat schon einmal fast das halbe Reich der Zwerge vernichtet.

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Professor Dreikant erzählt

Max, ein alter weißhaariger Zwerg, saß an dem Tisch vor seinem Haus und war vollkommen in seine Arbeit vertieft.

„Du bist ein Verräter!“

„Du hast dem Giftzwerg den Eingang zu unserer Welt gezeigt!“

Eine Frau zeterte: „Du bist Schuld, dass er mich und meine Familie aus unserem Haus geworfen hat! Wir haben unser Haus verloren, weil du ihn hergeholt hast.“

Max fuhr erschrocken aus seiner Versunkenheit. Zahllose Bewohner des Zwergenreiches kamen drohend auf ihn zu. Er starrte sie verständnislos an.

„Macht Platz!“ ertönte eine laute Stimme. Die Zwerge wichen ängstlich zur Seite und ließen den Giftzwerg durch, der von einer Schar junger Zwerge begleitet wurde. Er war noch genau so überheblich wie damals und grinste genauso hämisch.

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021 – Fundstücke

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Fuchs, Wolf und Bär stehen vor einem Rätsel. Sie haben ein paar Dinge gefunden, die im Wald nichts zu suchen haben. Ein Geier kommt dazu und erzählt ihnen eine seltsame Geschichte…

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Rabe erzählt

Ein Fuchs saß unter einem Baum nahe an einem tiefen Abgrund und starrte in die Luft.
Ein Wolf näherte sich: „Wieso starrst du Löcher in die Luft?“

„Keine Löcher. Sieh mal da.“

„Was ist das denn?“ An einem dicken Ast baumelte an einem Strick ein Trommelrevolver.
„Das ist so ein Ding, mit dem die Menschen sich gegenseitig totschießen.“ Der Fuchs freute sich, endlich einmal sein Wissen anbringen zu können. „Und solche ähnlichen Dinger benutzen sie leider auch, um uns zu totzuschießen.“

Der Wolf setzte sich neben den Fuchs und nun sie starrten gemeinsam das Ding an.

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