034 – Der Schwanenritter

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Gerade ist der Schwanenritter von einer erfolgreich beendeten Aufgabe zurückgekehrt, da wird  er schon wieder gerufen. Doch dieses Mal ist etwas anders. Er weiß nicht genau was, aber er hat Angst…

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Professor Dreikant erzählt

Ein Hilferuf. Der Schwanenritter stöhnte. Er hatte sich gerade mit viel Mühe aus seiner altersschwachen ziemlich rostigen Rüstung geschält. Er lebte schon lange allein in einem weitläufigen baufälligen Schloss. Kein Bediensteter, niemand, der ihm den Alltag erleichterte oder ihm in diese schauerliche Rüstung half, geschweige denn dafür sorgte, dass sie nicht ständig weiter rostete. Er gab sich Mühe, aber das reichte bei Weitem nicht.

Es war schon aufreibend genug in dieser abgelegenen Gegend genügend Lebensmittel aufzutreiben, wenigstens einen Raum halbwegs wohnlich zu erhalten und Holz für das Feuer zu beschaffen. So wurde seine Erscheinung immer schäbiger.
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033 – Regenwürmer auf der Flucht

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Was treibt die Regenwürmer Melf und Jano dazu, sich auf eine lange beschwerliche Wanderschaft zu machen, die für die beiden ziemlich gefährlich ist?

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Rabe erzählt

Die Regenwürmer trafen sich zu einer außerordentlichen Versammlung. Fast alle sahen krank aus und fühlten sich auch elend. Sie mussten etwas unternehmen. Ihr angestammtes Land wurde zunehmend unbewohnbar. Sie wussten nicht genau, was geschehen war und noch geschah. Sie merkten nur, dass ihre Lebensbedingungen immer schlechter wurden. Jetzt saßen sie zusammen und überlegten, was sie tun könnten. Es wurde eine lautstarke Versammlung und am Ende gingen sie noch aufeinander los. Aber eine Lösung für ihre Probleme fanden sie nicht.     Weiterlesen

032 – Die Vernunft macht Urlaub

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Die Vernunft ist völlig überarbeitet. Sie braucht unbedingt Urlaub. Aber sie traut sich nicht so recht. Geht es denn wirklich ohne sie?

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Die Vernunft stöhnte. Sie konnte nicht mehr. Sie fühlte sich schlapp, müde und ausgelaugt. Sie brauchte wirklich dringend Urlaub. Solange schon verzichtete sie auf jeden freien Tag, aber jetzt ging es einfach nicht mehr. Ständig musste sie die anderen Eigenschaften ermahnen, sie musste darüber wachen, dass niemand von ihnen etwas Unüberlegtes tat. Die anderen versuchten sie zu übertölpeln und fingen immer wieder Streit an. Sie schuftete von morgens bis abends, die anderen meckerten und nannten sie eine Sklaventreiberin.   Weiterlesen

031 – Die unfreiwillige Reise des Butterbrots

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Eine unvorbereitete, unfreiwillige Reise, noch dazu mit einem unerwünschten Reisegefährten ist nicht unbedingt ein Vergnügen. Diese Erfahrung muss auch das Butterbrot machen.

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Eine fingerdicke Scheibe Brot wurde abgeschnitten und fast ebenso dick mit Butter bestrichen bevor eine weitere ebenso dicke Scheibe darauf geklappt wurde. Das Brot freute sich schon jetzt auf die Überraschung des Wanderers, wenn er diese wunderbare Köstlichkeit auspacken würde.

Der Wanderer ließ sich am Bach im Schatten nieder und wickelte erwartungsvoll seine Brote aus. Das erste, üppig mit Käse belegte, verspeiste er mit Genuss. Dann griff er nach dem nächsten, biss hinein und schleuderte das Brot angeekelt weit von sich. „Igitt, nur Butter.“ Weiterlesen

030 – Die Muskatnuss geht flippern

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Eine Muskatnuss hat sehr eigene Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben. Wie sie es vermeidet als Gewürz auf einem Teller zu landen und was der Flipperautomat damit zu tun hat?

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Zerrieben auf dem Essen landen? So hatte sich die Muskatnuss ihr weiteres Leben nicht vorgestellt. Sie war besonders groß und ebenmäßig geraten. Die anderen bewunderten sie zwar für ihren schönen Wuchs, aber ihre Ansichten vom Leben einer Muskatnuss hielten sie für töricht und absonderlich. Sie waren einverstanden, irgendwo das Essen zu bereichern. „Aber das ist doch unsere Bestimmung.“ hörte die besondere Muskatnuss von allen Seiten. Das mochte für die anderen zutreffen, aber für sie ganz sicher nicht. Das war doch wirklich kein erstrebenswerter Lebenszweck und sie würde sich nicht damit zufrieden geben. Sie sonnte sich in der Bewunderung. Was die anderen sonst von ihr dachten, langweilte sie. Sie fand sie hätte etwas Besonderes verdient; das war alles, was für sie zählte.  Weiterlesen